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Europe Invest Control rät normalen Investoren davon ab, in CFDs zu investieren.
Bei den sog. Contracts for Difference (Abk. CFD) handelt es sich um Wetten auf Kursdifferenzen. Diese Geschäfte sind hochspekulativ und für den durchschnittlichen Privatanleger völlig ungeeignet! Private sollten in CFDs, wenn überhaupt, nur sehr geringe Geldbeträge einsetzen, bei denen ein Totalverlust einfach zu verschmerzen ist. Die enormen Risiken, bis hin zu einer unbeschränkten Nachschusspflicht, stehen in einem krassen Missverhältnis zu den durchschnittlich erwirtschafteten Renditen.

Der Anleger schließt mit dem Anbieter einen Vertrag über die Kursdifferenz bei einem bestimmten Basiswert. Dies können Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen oder andere Wertpapiere sein. Es kann dabei auf steigende und fallende Kurse gewettet werden. Bewegt sich der Kurs des Basiswerts in die richtige Richtung, bekommt der Anleger laufend die Differenz zum Einstiegskurs auf seinem Konto gutgeschrieben. Geht der Kurs in die falsche Richtung, wird die Differenz dem Konto belastet. Dies geht so lange, bis die Position mit Gewinn oder Verlust aufgelöst wird.
Der durchschnittliche private Anleger ist dabei kaum in der Lage, die Auswirkungen extremer Kursveränderungen auf sein Vermögen vorauszusehen. Es ist aber auch zu beachten, dass man bei einem CFD keinen reellen Gegenwert erhält. Es handelt sich, wie gesagt, nur um eine Wette. Wettet man auf einen steigenden Goldpreis, erhält man dadurch kein Gold, sondern lediglich das Versprechen, bei einem steigenden Goldpreis Geld zu bekommen. Man sollte sich daher genau darüber Gedanken machen, mit wem man diese Wette eingeht.

Mit Sorge stellen wir fest, dass in letzter Zeit vermehrt von dubiosen Veranstaltern Konten bei CFD-Anbietern vermittelt werden. Die Anleger werden dabei mit hohen Renditeversprechen geködert und über die wahren Risiken im Dunkeln gelassen. Aus gegebenem Anlass weisen wir an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass man bei jeder Geldanlage die Fragen zum Risikoprofil und zur Erfahrung in Kapitalanlagen unbedingt richtig beantworten sollte. Wird man von einem Berater dazu gebracht, falsche Angaben zu machen, damit man das Produkt erwerben kann, hat dies damit zu tun, dass das Produkt eigentlich für einen Anleger mit diesem Anlegerprofil nicht geeignet ist. Dem Anlageberater geht es nicht um eine gute Beratung, sondern um seinen Profit um jeden Preis.


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